Über mich

Eigent­lich bin ich Ara­bist. Das bin ich auch ziem­lich ger­ne. Und ich blei­be es auch. Der­zeit bin ich in Ber­lin und in der Ara­bisch­leh­re an der Hoch­schu­le in Hal­le (Saa­le) tätig. Was ich noch so mache, kann auf mei­ner Haupt­sei­te erkun­det wer­den.

Als Wis­sen­schaft­ler liest man aber nicht nur wis­sen­schaft­li­che Lite­ra­tur – zumin­dest nimmt man es sich vor. Die Gefahr ist recht hoch, letzt­end­lich in sei­nem wis­sen­schaft­li­chen Dasein und Dunst zu ver­geis­ti­gen. Dar­um lese ich stets auch Bel­le­tris­tik. Mein Fach­ge­biet ist zwar auch die ara­bi­sche Lite­ra­tur, jedoch liegt nicht immer eine Über­set­zung vor, sodass ich kei­nen rei­nen Blog zur zeit­ge­nös­si­schen ara­bi­schen Lite­ra­tur schrei­ben kann und möch­te. Im Gegen­teil. Ich möch­te hier alles vor­stel­len, das mir an Lite­ra­tur unter die Augen gekom­men ist.

Mei­ne Ein­drü­cke und die dar­aus fol­gen­den Rezen­si­on ent­ste­hen aus zwei unter­schied­li­chen Seh-, Sicht- und Betrach­tungs­wei­sen. Zum einen bin ich ein Leser, der unter­hal­ten wer­den möch­te. Zum ande­ren bin ich ein Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, der die Tex­te auch mit lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­chen Augen liest. Wel­che der zwei See­len dann in mei­nen Kri­ti­ken obsiegt, bleibt auch für mich nach wie vor span­nend.

Ketâb­khâ­né

Der Name – Ketâb­khâ­né – ist ein per­si­sches Wort und bedeu­tet Büche­rei, Biblio­thek. Es setzt sich zusam­men aus dem ara­bi­schen Wort كتاب (kitâb) für Buch und dem per­si­schen Wort خانه (khâ­né) für Haus. كتاب خانه (arab.: كتابخانة) ist also ein Haus für Bücher.